Beitragsprobleme

Die Unternehmen und die Vermittler der Privaten Krankenversicherung suggeriert beim Verkauf ihrer Kranken-Vollversicherung stets, die Beiträge bleiben stabil und bezahlbar. Andererseits werde ich laufend mit den Beitragssteigerungen der Privatversicherten konfrontiert. Wie sich die Beiträge innerhalb eines Vertrages entwickeln kann, soll hier anhand diverser Beispiele dargestellt werden.
 
Weil ich glücklicher Weise in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) geblieben bin, nur mal so zum Vergleich:
 
Beitrag in EURO 279,17 in 1988 (damals BEK)
Beitrag in EURO 481,89 in 1995 (damals BEK)
Beitrag in EURO 453,72 in 2001 (damals BKK)
Beitrag in EURO 542,84 in 2005 (heute TKK)
 
Steigerung von 1988 bis 2005 194,45 % jährliche Steigerung 3,99 %
Steigerung von 1995 bis 2005 12,6 % jährliche Steigerung 1,20 %
Steigerung von 2001 bis 2005 19,6 % jährliche Steigerung 4,58 %
 
(übrigens inkl. meiner Kinder)
 
Anhand der jährlichen Steigerung können Sie feststellen, wie stark sich die Beitragsentwicklung von privater und gesetzlicher Krankenversicherung voneinander unterscheiden.
 
Und: weil ich 1993 aufgrund einer längeren Erkrankung geringere Einnahmen erzielte, sank der Beitrag 1994 bei der gesetzlichen Krankenkasse und wurde erst wieder im darauf folgenden Jahr, nach steigenden Einnahmen, auf den Höchstbetrag angehoben. Wegen der einkommensbezogenen Beitragserhebung bleibt die GKV somit immer bezahlbar.

Für folgende Versicherungen wurden mir, von meinen Mandanten, deren bisheriger Beitragsverlauf zur Verfügung gestellt:

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